Opferdatenbank

Aus der Opferdatenbank

Diese Datenbank beinhaltet die Namen und Schicksale von 80 000 der von den Nazis als „jüdisch“ gekennzeichneten Menschen aus dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik aber auch aus anderen Ländern Europas und während des 2. Weltkriegs ermordet wurden. Die meisten von ihnen wurden zunächst ins Ghetto Theresienstadt deportiert und von dort aus weiter in die Vernichtungslager. Genaue Adressen finden sich lediglich für Jüdinnen und Juden aus Prag und entstammen der Registrierungsaktion des Herbstes 1941.
Die Datenbank beinhaltet ebenfalls die Namen und Lebensdaten der Männer, Frauen und Kinder die während der Jahre 1942 und 1943 als Häftlinge des „Zigeunerlagers I“ in Lety u Písku starben. Gemeinsam mit denjeingen, die im „Zigeunerlager II“ in Hodonín u Kunštátu und im „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau und anderen NS-Zwangslagern starben, bilden sie die Gruppe derjenigen 5000 Menschen, hauptsächlich Roma und Sinti, aus dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik, die im Rahmen der nationalsozialistischen „Zigeunerverfolgung“ ermordet wurden. 
Die Datenbank enthält keine Informationen über Überlebende.

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CC Schreib Autor-nicht benutzen 3.0 Tschechisch (CC BY-NC 3.0)
Das Institut Theresienstädter Initiative Das Jüdische Museum in Prag
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Foundation for holocaust victims Die Investition in die Entwicklung des Bildungswesens Bader
Nux s.r.o.