Ghetto Theresienstadt

1941 - 1945

Theresienstadt (Terezín) wurden in den Jahren 1780 – 1790 als Festung zur Verteidung gegen Angriffe aus dem Norden auf die böhmischen Kronländer erbaut. Im Jahre 1782 wurde ihr der Status einer Stadt verliehen, deren Leben mit der Militärgarnison eng verbunden war. Die Kleine Festung, die Teil der Festungsanlage war, wurde in der Habsburger Monarchie als Gefängnis zur Bestrafung militärischer und politischer Gefangener berühmt.

Das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Stadt war während des Zweiten Weltkrieges. Im Juni 1940 wurde in der Kleinen Festung ein Polizeigefängnis der Prager Gestapo eingerichtet. Am 24. November 1941 wurde die Stadt dann in ein Ghetto umgewandelt. Es wurde als Konzentrations- und Durchgangslager für Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, sowie später auch aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Dänemark und der Slowakei verwendet.

Ein Plan Theresienstadts zur Zeit des Ghettos. Die Benennung der Straßen unter Verwendung einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern ist ersichtlich, sowie auch die Namen der Straßen zur Zeit der Verschönerungsaktion in Vorbereitung auf einen Besuch einer Delegation des Internationalen Roten Kreuz-Komitees.

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